7 Days to Die | Projekt "Minas Tirith" Teil 1 | Start Alpha 19.0 bis Alpha 19.6

Mittelerde in 7 Days to Die | Das Projekt "Minas Tirith" | Aus einer Schnapsidee wurden 1100 Stunden Spielzeit und Fun

7 Days to Die | Minas Tirith 21.10.2021
Das man im Spiel 7 Days to Die nur schwer eine riesige Festung ala Minas Tirith aufbauben kann war mir klar. Die ersten Versuche scheiterten, am Ende standen trotzdem 1100 Stunden Spielzeit. Die größte Herausforderung bestand darin, den Maßstab anzupassen. Anders als in Mittelerde konnte man im Innenbereich keine Häuser, echte Gassen und Verteidigungsanlagen platzieren. Auch fehlte es oft an den passenden Blöcken und der Deko.

Die zweite Herausforderung bestand darin, die Base als POI über die jeweiligen Alpha Updates zu retten, zu kopieren und an gleicher Stelle haargenau zu platzieren. Alleine das hat Stunden gekostet. Ein Hinweis gleich zu Beginn, das einzige was ich verändert habe ist die Anpassung der Größe des Gebietsschutzblocks auf den kompletten Bereich der Festung. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, und daher folgt hier bis zur Alpha 20 nach und nach eine kleine Story zu allen Teilen des Projekts, wie verteidigt wurde, und warum das Ganze nicht eingestürzt ist. Auch in der Alpha 20 werde ich mir einen Standort für einen 2. Teil suchen, dann auch mit einzelnen Rundgängen und Vids zur Hordenacht.

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Im ersten Teil heute folgen die ersten Sreens. Alles weitere in den kommenden Tagen.

7 Days to Die - Funprojekt Minas Tirith: Die Außenansicht

Hier sieht man die Außenansicht der Burg, in den Berg hineingebaut. Etwa 1/3 des Bauwerks ist in den Berg hinein gebaut. Hier war beim kopieren des POIs das Problem, das POI genau dorthin zu setzen wo es auch vorher stand. Eine Futzelarbeit.

7 Days to Die - Funprojekt Minas Tirith: Die Verteidigung (Hordenacht)

Die Horde bei 7 Days to Die muss bei einem großen Bau wie diesem natürlich gelenkt werden. Da die Front offen war, ist der Weg der Zombies vorgegeben. Die gesamte Defence besteht aus einer steilen Mauer um die Zombies abzubremsen, oben werden sie von insgesamt 6 Blade Traps empfangen, die natürlich immer repariert werden müssen (daher die offenen Gitter oben). Hinter den Traps warten 9 eletrische Klappen, die durch Kamera so gesteuert sind, dass die Klappen rechtzeitig öffnen und die Zombies in den Gang unterhalb der Mauer fallen. Dort werten auf jeder Seite weitere 4 Blade Traps.

Die Zombies in der Horde laufen also die Mauer hoch, werden geschnetzelt, die übrig gebliebenen fallen in den Gang und nehmen wieder denselben Weg nach oben – eine Schleife. In den Aggro Modus gehen sie nicht, da die Fallhöhe nur 5 Blöcke ausmacht. Auch die unteren Blades kann man über die Klappen im Boden jederzeit reparieren, werden unten durch Gitter abgesichert (kleben also an den Gittern). Betrieben werden die Blades und Klappen über 2 Stromkreise – Links und Rechts.

Oberhalb der Klappen befindet sich ein noch ein Elektrozaun, da die Zombies ansonsten gerne auch mal über die Klappen springen. Aprospros springen, die Spider Zombies  schaffen es nicht über die Mauer, müssen also auch durch die Falle laufen (springen). Gegenüber der Blades befindet sich die Schalt- und Stromzentrale, hier kann alles gesteuert werden. Einen direkten Zugang gibt es nur an der linken Seite des ersten Mauerabschnitts.

7 Days to Die - Funprojekt Minas Tirith: Die Verteidigung (Hordenacht) oberer Bereich.

Auf dem zweiten Mauerabschnitt mit Treppen auf beiden Seiten sieht man die Gitter zur Reparatur der Traps, zur Reparatur der unteren Traps im „Keller“ muss man eben kurz die Treppen runter laufen. Links und Rechts befinden sich die Solar Panel für die Stromerzeugung der Traps und Falltüren. Auf beiden Seiten steht je ein Turret als „Flugabwehr“ gegen nervige Geier 🙂 Die Turrets sind so ein- und aufgestellt, dass sie nicht auf die Mauer unten feuern können. Damit soll verhindert werden, dass ein Schuss mal versehentlich einen Demolisher zur Explosion bringt 🙂 Bis zu dieser Stelle schaffen es in einer Hordenacht maximal 4-5 Zombies, meistens Spider. Wichtig ist eben, dass alles möglichst schnell repariert wird, auch die Klappen.


Der Sinn der elektrischen Klappen ist eigentlich nur der Fun Factor, es sieht einfach genial aus, wenn die Zombies es endlich die Mauer hoch geschafft und gleich wieder „entsorgt“ werden.  🙂

7 Days to Die - Funprojekt Minas Tirith: Die Verteidigung (Hordenacht) Schaltzentrale.

Die Schaltzentrale war eigentlich ein Relikt aus den Anfängen, da ich von dort aus nicht die Blades im „Keller“ reparieren konnte. Trotzdem habe ich den Raum stehen lassen, wenn es auch nur dafür ist, einen Schutzraum für Notfälle zu haben 🙂 Das Turret ist manchmal tagsüber in Betrieb, wenn ich im oberen Bereich aktiv bin. Vor der Hordenacht werden aber von hier alle Fallen aktiviert.

7 Days to Die - Funprojekt Minas Tirith: Der Weg nach oben. Gänge, Verteidigung und Ausdauer.

Aufgeteilt ist das Funprojekt Minas Tirith wie auch in der Realität (Film) mit mehreren Gängen, Tunneln und Abschnitten, die man nach oben wandern muss. Hier geht es auch in den Berg hinein, über Tunnel die die jeweiligen Abschnitte miteinander verbinden. Der Bau war extrem kompliziert, da man sich von beiden Seiten treffen musste, manchmal passte die Höhe nicht, manchmal liefen die Gänge aneinander vorbei. Darum sind teilweise Schrägen verbaut oder ein kompletter Gang wurde mit Blöcken auch mal wieder zugemauert.

Nächstes Problem war die Haltbarkeit, gerade in der Wüste und beim Bau im Sand wissen viele was passiert, wenn man eine Mine bearbeitet und plötzlich der Sand bröckelt 🙂 Um von unten nach oben zu kommen, verbraucht man beim sprinten 2 Mal seine komplette Ausdauer. Daher steht oben und unten je ein Minibike, es wäre fatal die Strecke immer zu Fuss zurückzulegen 🙂

Auf mittlerer Höhe habe ich auf beiden Seiten ein elektrisches Tor mit Kameras und Turrets aufgebaut, sicher ist sicher. Gerade nachts wenn man vergisst die Blades oder das Turret anzuschalten kam schon mal der eine oder andere Gast vorbei, für Zombies ist der Weg ja einfacher als für uns Spieler 🙂

7 Days to Die - Funprojekt Minas Tirith: Der rechte Trakt des Hauptgebäudes, Büro, Zugang Garage und zweiter Zugang hinten.

Die letzten Schritte nach oben und man sieht auch schon das Minibike, ein wenig Deko, die Stromversorgung für den rechten Trakt und man kommt ins innere zum Flur. Ein virtuelles Büro darf nicht fehlen, dazu ein kleiner Lagerraum und dann der Zugang zur Garage über eine erhöhte Treppe (wird nicht als Weg zum Ziel erkannt).

Die Garage sollte möglichst kompakt sein, da es eh schwer war, im inneren des Berges zu buddeln und gleichzeitig die Ausfahrt so zu platzieren, dass es von der Höhe her passt. Angefangen habe ich also von der Ausfahrt. Um direkt hochfahren zu können, ist die Brücke elektrisch geregelt mit Sensoren innen und außen.

In der Garage ist wenig Platz zum wenden, gerade wenn man das Fahren mit dem Truck kennt 🙂 Der Pfeiler in der Mitte ist ein Stützpfeiler, weil der Berg darüber fast ausschließlich aus Sand bestand.  Ob die Konstruktion auch ohne Pfeiler gehalten hätte, fraglich 🙂 In der neuen Alpha 20 dürfte solch ein Bau deutlich einfacher sein, da man deutlich mehr Blöcke zur Verfügung hat. Hier war es schon schwer, die Kurve so zu gestalten, dass man mit dem Truck um die Ecke kommt. Es passt aber.

7 Days to Die - Funprojekt Minas Tirith: Die Küche, Haupthalle mit Werkstatt und Lager, Landeplatz und Stromversorgung

Der größte Teil des Komplexes ist die Halle, die gleichzeitig mit dem unteren Ring gebaut wurde. Die Halle steht komplett auf dem Berg und ist damit safe (keine Einsturzgefahr :)) Auf der rechten Seite der Eingang zur Küche, der Zutritt zur Halle mit Lager und Werkstatt und die Stromversorgung oben waren als erstes fertig gestellt. Die Hordenächte habe ich bis zur Fertigstellung des unteren Rings und der rechten Seite in einer einfachen provisorischen Horde Base vor dem Komplex abgearbeitet. Die Halle war schon relativ schnell fertig somit meine normale 6-Tages Base.

Werkstatt und Lager habe ich relativ schnell hochgezogen und erweitert, da ich extrem viele Baumats beim arbeiten an dem Komplex bekommen habe. Diverse Blei-, Eisen- und Nitratminen und extrem viel Ölschiefer bekam ich beim abtragen und planierem des Berges.

Der Landeplatz  kam erst später dazu, wobei das Landen auf dem kleinen Bereich schon eine Kunst ist und nach diversen Abstürzen der Heli eher stand als flog 🙂

7 Days to Die - Funprojekt Minas Tirith: Das (halbfertige) Gewächshaus, Plattform, Blick von oben auf die 3 benachbarten Städte

Die Linke Seite beherbergt das „Gewächshaus“, auch hier muss ich sagen, ab der Alpha 20 sollte man mehr Möglichkeiten haben. Das Verbauen von Streben, Glas und Beeten ist im Spiel mit den Blöcken sehr unschön anzusehen. Überfall kann man nicht bauen, weil ein anderer Block das Platzieren behindert. Insgesamt unfertig, es hat aber seinen Zweck erfüllt. Manchmal klirrte Glas obwohl niemand anwesend war, warum eine Scheibe immer wieder zu Bruch ging bleibt ein Rätsel 🙂

Über die Stufen kommt man auf die höchste Stelle des Komplexes, die Plattform. Da man nicht wie im Film massig Platz hat, wurden sämtliche Gebäude etwas verkleinert 🙂 Kapelle und Turm stehen auf dem Lager/Werkstattkomplex. Richtig genial war der Blick in alle Himmelsrichtungen und auf die 3 benachbarten Loot-Städte, vor allem mit dem Tower.

7 Days to Die - Funprojekt Minas Tirith: Kapelle, Turm, Schlafgemach und die Linke Flanke von Minas Tirith

Die Kapelle ist ein wenig aufgehübscht, man soll den Wein ja in gemütlicher Atmosphäre trinken 🙂 Die Beete wurden eigentlich nie geerntet und waren reine Deko. Zum Turm geht es nur über die Leiter, was auch der Größe geschuldet war. Dazu musste noch das Kabel verlegt werden, was zusätzlich stört aber wenigstens für Licht sorgt 🙂 Aprospros Licht, alle Lichter wurden automatisch geschaltet ab 21 Uhr bis 6 Uhr morgens.

Wer arbeitet muss auch ruhen, ein kleines Zimmerchen unterhalb des Gewächshauses war mein Spawn- und Ruhebereich. Jetzt versteht man vielleicht auch, warum die Gänge auch nochmal gesichert waren, wird man in der Hordenacht erwischt, muss man erstmal wieder den Weg nach unten rennen 🙂

7 Days to Die - Funprojekt Minas Tirith: Badezimmer, Gästezimmer, Kaminzimmer und der steile Blick nach unten

Zum Schluss mussten natürlich auch die verbliebenen Räume eine Funktion bekommt. Jeder muss (sollte?kann? :)) mal duschen und auf die Toilette, auch Gäste waren herzlich Willkommen (leider waren die meisten nicht so nett :)) Alles natürlich nur Deko aber das Kaminzimmer hat gerade nachts wirklich etwas her gemacht.

Beim Blick nach unten wurde mir sogar vorm Monitor schwindelig, natürlich war es während des bauens noch ein wenig schlimmer. Alles in allem eine nette Abwechslung zu einer „normalen“ Base, jetzt freut sich aber sicher jeder erstmal auf die Alpha 20 und eventuell neuen Herausforderungen oder Storys mit einer noch verrückteren Base 🙂