Icarus | Rocketwerkz - Beta Weekend und was man erwarten kann

Icarus - Sitzungsbasiertes Open World Survival Game, Systemanforderungen!

ICARUS ist ein sitzungsbasiertes PvE-Survival-Spiel für bis zu 8 Spieler im Koop-Modus.

Überstehe die wilde außerirdische Welt auf Icarus – den größten Fehler der Menschheit. Überlebe die brutale Umwelt, sammle, crafte und jage, während du die Welt auf der Suche nach deinem Glück erkundest.

So der Auszug aus der Spielbeschreibung bei Steam. Viel wichtiger aber ist, sich mit den Systemanforderungen bekannt zu machen. Hier sollte man zumindest nah an die empfohlenen Systemanforderungen rankommen, ansonsten wird es nichts mit einem Ausflug in unbekannte Dimensionen.

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Eines vorweg, die Grafik ist unglaublich detailliert, unheimlich schön animiert und saugeil anzusehen. Das hat seinen Preis, denn der Rechner hat schon gut zu tun bei besten Einstellungen. Selbst mit einer 3060er RTX und einem I7 9700 sollte man an den Einstellungen drehen. Mit einem I5 und der gewünschten 1060er Graka von Nvidia darf man die Einstellungen getrost nach ganz unten schrauben. Ob es dann noch Spaß macht, kann ich nicht sagen. Hier also zunächst die Mindestanforderungen an deinen Rechner:

Betriebssystem: Windows 10 (64-bit versions)
Prozessor: Intel i5 8400
Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
Grafik: Nvidia GTX 1060 6GB
DirectX: Version 11
Netzwerk: Breitband-Internetverbindung
Speicherplatz: 70 GB verfügbarer Speicherplatz

Vernünftiger wird es mit den empfohlenen Systemanforderungen, auch wenn in der Community anscheinend diverse Probleme auftauchen:

Betriebssystem: Windows 10 (64-bit versions)
Prozessor: Intel i7-9700
Arbeitsspeicher: 32 GB RAM
Grafik: NVIDIA RTX 3060ti
DirectX: Version 11
Netzwerk: Breitband-Internetverbindung
Speicherplatz: 70 GB verfügbarer Speicherplatz

Field of view auf 110 bringt ein wenig FPS-Boost, ansonsten kann man auch an den DLSS-Einstellungen ein wenig drehen.

Rocketwerkz - Da war doch was

Entwickler und Publisher des Games Icarus sind Rocketwerkz, vielen wahrscheinlich bekannt vom recht erfolgreichen Stationeers aus dem Jahr 2017. Die Neuseeländer bezeichnen sich als Veteranen der Gaming Szene, und in der Tat findet sich ein alter Bekannter unter den Namen: Dean Hall. Dieses Mal geht es nicht um Zombies auf der Erde, eher um wilde Kreaturen auf einem fremden Planeten. Das Survival /Open World Genre hat er schon mit Stationeers nicht verlassen, setzt jetzt aber zumindest grafisch einen oben drauf.

Dean Hall, vielen vielleicht besser bekannt als Entwickler des Zombie-Apokalypse Games DayZ, versucht sich an einem neuen Projekt. Der Name Dean Hall ist sicherlich nicht überall beliebt, eine große Fanbase hat er aber trotzdem, DayZ erhitzt immer noch die Gemüter. 

Wie aber kann man sein neues Baby am besten, aber auch am kürzesten beschreiben?

-Mit dem Raumschiff auf einen Planeten beamen
-XP gewinnen, bauen, Waffen, Werkzeuge, Ausrüstung, Rüstung craften
-Zur Basis zurückkehren
-Technologie aufrüsten/kaufen
-Besser ausgerüstet auf den Planeten beamen
-Dort weitermachen wo man aufgehört hat, in gefährlichere Biome mit größeren Bedrohungen vordingen, um mehr XP generieren, Werkzeuge, Ausrüstung usw. zu sammeln.
usw. usf.

Das heutige Beta-Wochenende ist ein Teil des Spiels. An jedem Beta-Wochenende wird es mehr zu tun geben.

Ersteindruck von Icarus aus der ersten Beta

Icarus, Ersteindruck, erste Beta. Was soll man sagen. Man findet zunächst einen kleinen Teil des Gesamtpakets vor, besonders vielfältig ist das Ganze also noch nicht. So springen auch vorerst nur Elch?-ähnliche Gestalten durch die Gegend, man hört das Heulen von Wölfen?, viele andere Tiere/Kreaturen habe ich weder im Wasser noch an Land bemerkt.

Die Einstellung des Characters ist wie fast überall sehr vielfältig. Männlich, Weiblich, Augen, Kopf, Narben, Stimme, Uniform usw. Wer gendern will, sollte sich ein anderes Spiel suchen. Wie schon erwähnt ist das Spiel sitzungsbasiert undman findet sich in einer Open World wieder, in der man in erster Linie Ressourcen abbauen sollte. Dazu gehören selbstverständlich die grundlegenden Dinge wie Crafting, das Bauen einer Base, Essen, Trinken, Schlafen, Jagen und und und.

Die Sequenzen der Landung auf dem Planeten zu Beginn des Spiels erinnert an The Forest / Stranded Deep, Unterschied ist, man sitzt in einem Raumschiff und nicht in einem Flugzeug.

Angekommen steht man neben seinem Raumschiff mit Blick auf eine angeblich irreale Welt, die aber schon an die Erde erinnert. Die Landschaft erinnert ziemlich an ARK, wobei die Grafik hier doch schon besser ist. Die Animation des Wassers, Pflanzen, Bäume etc. ist schon genial wie ich finde.

Baut man mit der Axt Steine ab, ist nicht wie in anderen Games so, dasss man 5 mal draufhaut und der Stein ist weg. Man schlägt mit der Axt wirklich auf den Steinbrocken ein und nach und nach fallen die Gesteinsbrocken heraus. Wer viel Grinding erwartet, den kann ich beruhigen, zumindest am Anfang war es nicht so, dass man einen halben Wald, hunderte Gräser oder dutzende Steine abbauen musste.

Der Tech Tree ist sehr umfangreich und nach Tier-Stufen sortiert. Insgesamt würde ich schätzen, dass man um die 220-250 Techs freischalten kann.

Die Menustruktur ist angenehm gestaltet, man findet sich recht schnell zurecht und es bleibt trotz der Menge an Möglichkeiten übersichtlich.

Insgesamt stehen 10 Slots für Waffen, Tools und weiteres über die Hot Keys zur Verfügung.

Insgesamt 6 Beta Weekends? Was erwartet einen?

Insgesamt stehen 6 Beta Weekends  bis zum Release am 20.11.2021 an. Inhalte der Beta Weekends sind:

WALD: 28.–29. August
Base errichten, das Jagen lernen, Schürfen.
Ausschließlich Waldbiom verfügbar

STÜRME: 11.–12. September
Reißende Stürme sind nun aktiv und es kann wohl einiges mit der Base passieren.
Reißende Stürme sind jetzt aktiviert
Ausschließlich Waldbiom verfügbar

ARKTIS: 25.–26. September
Arktisbiom freigeschaltet
Tiere der Arktis und Schneestürme

WÜSTE: 9.–10. Oktober
Wüstenbiom freigeschaltet
Tiere der Wüste und Sandstürme

FRAKTIONEN: 23.–24. Oktober
Verschiedene Fraktionen und Firmen haben Interesse an Icarus, es geht also um Missionen und Prestige.
Fraktionsmissionen freigeschaltet

COMMUNITY: 6.–7. November
Community-Spezialevent mit Verlosung und Preisen

Icarus Standard Edition, Deluxe Edition und Fazit.

Das Spiel Icarus gibt es in 2 verschiedenen Varientane, Standard und Deluxe. Beide Varianten bieten selbstverständlich Zugang zur Beta. Zur Deluxe Edition kommt noch folgendes oben drauf:

– Icarus: New Frontiers DLC (bei Veröffentlichung)
– Icarus: Dangerous Horizons DLC (bei Veröffentlichung)
– Icarus: First Cohort Exklusiver Umweltanzug der Ersten Kohorten mit eingebautem Wasser-Slot
– Zusätzlicher Arktisbiom-Außenposten (permanente Karte)
– Zusätzlicher Waldbiom-Außenposten (permanente Karte)
– EP-Bonus zum Launch (zeitlich festgesetzt)

Für € 24,99, derzeit € 22,49 für die Standard-Edition kann man sicherlich wenig falsch machen. Es ist aber auch zu früh, ein Fazit zu ziehen, da man bisher wenig Einblicke ins Spiel bekommen hat. Der Faktor PVE, Koop, allgemein alles, was erst in den wohl weitaus fordernderen Biomen auf den Spieler zukommt, kann man derzeit nicht beurteilen.

€ 84,99 für die Deluxe Edition (derzeit € 76,49) ist meiner Meinung nach schon mehr als nur unverschämt. Rocketwerkz konnte bisher einen namhaften Erfolg verbuchen (Stationeers), frühere Entwicklungen kann man nicht in die Beurteilung einfließen lassen. Das weitere DLCs folgen werden, davon kann man definitiv ausgehen. Betrachtet man auch die weiteren Hintergründe, das Team hinter Rocketwerkz, dann schlottern dem einen oder anderen sowieso noch die Knie.

Nach den weiteren Beta-Weekends kann man sicherlich mehr sagen, wenn die Entwickler dann MIT der Community am Projekt erfolgreich weiter arbeiten, kann hier ein guter Titel entstehen. Ein Hauptaugenmerk sollte vor allem auf der Performance liegen, was sicherlich auch geschehen wird.